Wie gründet man eine private Praxis in Österreich

Praxisgründung in Österreich

Die Idee, die eigene Arztpraxis zu eröffnen, spukt vielen Ärztinnen und Ärzten bereits während ihres Studiums bzw. ihrer Ausbildung im Kopf herum. Doch der Weg zur eigenen Praxis ist nicht immer ein Spaziergang – es gibt so einige Hürden, die den Start erschweren können. Deshalb sind eine gute Planung und Vorbereitung das A und O.

Wann sollte man mit den Vorbereitungen beginnen?

Spätestens ein Jahr vor dem geplanten Eröffnungstermin sollte der Startschuss für die Vorbereitungen fallen. Dabei geht es um viel mehr als nur den perfekten Standort. Finanzierung, Versicherung, Steuerfragen, Personalmanagement, Ausstattung, Marketing, Qualitätssicherung und nicht zu vergessen die EDV – die Liste ist lang und die Tücken liegen im Detail.

Damit der Traum von der eigenen Praxis nicht im Chaos endet, kann eine fachlich fundierte Beratung Gold wert sein. Dabei werden im Idealfall alle Fragen und Anliegen beantwortet und auf andere wichtige Aspekte eingegangen, angefangen bei der idealen Praxislage bis hin zur technischen Infrastruktur.

 

Wie wählt man den richtigen Praxisstandort aus?

Ohne eine gründliche Marktanalyse gleicht die Suche nach dem idealen Praxisstandort dem Spiel „Blinde Kuh“ aus unserer Kindheit. Der genaue Blick darauf, welche medizinischen Leistungen bereits in der Region angeboten werden, hilft dabei Bedarfslücken oder spezielle Gesundheitsprobleme zu identifizieren, die Sie gezielt ansprechen können.

Die Konkurrenz gehört zum natürlichen Wettbewerb, auch in der Medizin. Verstehen Sie Ihre MitbewerberInnen und suchen Sie nach unbesetzten Nischen. Vielleicht können Sie sich deutlich von anderen Praxen in Ihrer Umgebung abheben.

 

 

Die Erreichbarkeit Ihrer Praxis kann Ihnen logistische Vorteile verschaffen, die auch manche PatientInnen bei der Praxiswahl beeinflussen. Überlegen Sie, wie Ihre PatientInnen am besten zu Ihnen kommen können. Gibt es ausreichend Parkmöglichkeiten oder gute Anbindungen an öffentliche Verkehrsmittel?

Zudem sollten Sie sich über die Mietpreise und die Kaufkraft der Bevölkerung informieren und eruieren, ob Ihre Dienstleistungen dazu passen. Ihre Praxis soll schließlich nicht krank vor sich hinvegetieren, sondern auch wirtschaftlich gesund und erfolgreich sein.

Natürlich müssen Sie sich auch an die gesetzlichen Rahmenbedingungen Ihres Standortes halten. Finden Sie heraus, ob dazu spezielle Genehmigungen gebraucht oder Auflagen erfüllt werden müssen.

Und zu guter Letzt, aber keinesfalls unwichtig, berücksichtigen Sie Ihre persönlichen Vorlieben. Fühlen Sie sich wohl in der Umgebung? Passt der Standort zu Ihrem Lebensstil? Schließlich wird Ihre Praxis nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern auch Ihr zweites Zuhause sein.

 

Was gehört in einen Businessplan für die Arztpraxisgründung?

Ein Businessplan kann Ihr persönlicher Leitfaden für die Gründung Ihrer eigenen Arztpraxis sein. Ihn können Sie nutzen, um Ihre Gedanken zu ordnen, klare Ziele zu formulieren und alles festzuhalten, was Ihrer Meinung nach für die Praxisführung wichtig ist. Der Businessplan kann aber auch ein Instrument für externe Stakeholder wie Banken oder Investoren sein.

Typischerweise umfasst ein Businessplan verschiedene Abschnitte, darunter:

Der Businessplan betrachtet alle Aspekte der Praxisgründung und -führung, einschließlich Strategie, Finanzen und Operationen.

 

✓ Leistungsangebot:

Detaillierte Beschreibung medizinischer Leistungen und Zusatzangebote.

✓ Zielgruppenanalyse:

Identifikation der Zielgruppen, deren Bedürfnisse und Erwartungen.

✓ Marketingstrategie:

Umfassender Plan für Vermarktung, inklusive Online-Präsenz, Offline-Marketing, Networking, etc.

✓ Organisationsstruktur und Personalplanung:

Aufstellung der Struktur, Verantwortlichkeiten und Personalbedarf.

✓ Finanzplanung:

Detaillierte Finanzprognosen, inklusive Investitions- und Betriebskosten, Umsatz- und Gewinnprognosen.

✓ Risikoanalyse:Identifikation möglicher Risiken und Strategien zu Minimierung.

✓ Qualitätsmanagement:

Maßnahmen zur Sicherstellung hoher medizinischer Qualität und Patientenzufriedenheit.

✓ Rechts- und Genehmigungsfragen:

Klärung aller rechtlichen Aspekte und erforderlichen Genehmigungen.

✓ Notfallplan:

Plan für Umgang mit Notfällen oder unvorhergesehenen Ereignissen.

✓ Zeitplan:

Realistischer Zeitplan für Umsetzung und Erreichung definierter Ziele.

✓ Schlüsselpartnerschaften:

Benennung von relevanten Kooperationen oder Netzwerken.

✓ Controlling- und Monitoring-Mechanismen:

Instrumente zur regelmäßigen Zielerreichungskontrolle und Anpassung von Strategien.

✓ Nachhaltigkeitsaspekte:

Integration von umweltfreundlichen und nachhaltigen Praxismanagement-Prinzipien.

✓ Ausblick und Zukunftsaussichten:

Vorausschau auf Entwicklungen, Erweiterungen oder Veränderungen der Praxis.

✓ Anhänge:

Alle relevanten Dokumente, Zertifikate, Lebensläufe und unterstützende Materialien.

 

 

Wie kann ich sicherstellen, dass mein Praxisstart reibungslos verläuft und welche finanziellen Überlegungen sind dabei entscheidend?

Damit Ihre Praxisgründung problemlos gelingt, müssen Sie sich einen klaren Überblick über alle anfänglichen Ausgaben verschaffen.

Denken Sie an Dinge wie Mietkosten für die Praxisräume, die Anschaffung von medizinischem Equipment, die Einrichtung der Praxis sowie Lizenz- und Versicherungsgebühren. Und ja, auch die Ausgaben für Marketing sind wichtig, damit Ihre Praxis schnell bekannt wird und PatientInnen anzieht.

 

Aber nicht nur die offensichtlichen Kosten sind zu berücksichtigen, sondern auch laufende Ausgaben wie Gehälter für das medizinische Team sowie Energiekosten.

Haben Sie bereits überlegt, wie Sie Ihre Praxis finanzieren möchten?

Es gibt verschiedene Wege, wie Eigenkapital, Bankkredite, Fördermittel oder Investoren. Eine durchdachte Finanzierungsstrategie ist dabei der Schlüssel, um die notwendigen Mittel zu beschaffen.

Realistische Umsatzprognosen helfen Ihnen dabei einzuschätzen, was Ihre Praxis einbringen kann. Ein finanzieller Puffer für Unvorhergesehenes ist klug, vor allem im Gesundheitswesen, wo unerwartete Ereignisse auftreten können. Ein gut geplanter Puffer schützt Ihre Praxis vor einem Totalausfall.

 

Welche Rechtform wird Ihre Arztpraxis haben?

Die Wahl der passenden Rechtsform für Ihre Praxis ist eine wichtige Entscheidung, die von verschiedenen Faktoren abhängt. Dazu gehören Ihre individuellen Vorlieben, die Art Ihrer Praxis und Überlegungen zur Haftung und Finanzierung. In Österreich entscheiden sich viele private Ärzte häufig zwischen zwei gängigen Optionen: Einzelunternehmen (e.U.) und der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH).

Die Gründung eines Einzelunternehmens ist in Österreich unkompliziert. Sie behalten die volle Kontrolle über Ihre Praxis und können flexibel Entscheidungen treffen. Allerdings geht dies mit der persönlichen Haftung einher und es gibt gewisse Grenzen in Bezug auf die Kapitalbeschaffung.

Die GmbH bietet den Vorteil der beschränkten Haftung der GesellschafterInnen und schafft eine klare Organisationsstruktur. Allerdings ist die Gründung im Vergleich zur Einzelunternehmung etwas komplexer und erfordert mehr rechtliche Formalitäten.

Es ist jedoch ratsam, rechtlichen Rat einzuholen.

 

Welche Versicherungen sind für Praxisinhaber in Österreich erforderlich?

Für einen praktizierenden Privatarzt und Praxisinhaber in Österreich gibt es verschiedene Versicherungen, die erforderlich oder empfehlenswert sein können. Beispielsweise:

  • ✓ Berufshaftpflichtversicherung:

    Die Berufshaftpflichtversicherung ist für Ärzte unerlässlich. Sie bietet Schutz vor finanziellen Ansprüchen aufgrund von Behandlungsfehlern, Fahrlässigkeit oder anderen Schadensfällen.

  • ✓ Betriebshaftpflichtversicherung:

    Diese Versicherung schützt vor Schadensersatzansprüchen Dritter, die während des Praxisbetriebs auftreten könnten, beispielsweise durch einen Unfall in den Praxisräumen.

  • ✓ Betriebsversicherung:

    Diese Versicherungspolice kann verschiedene Aspekte abdecken, die für den Schutz einer Arztpraxis relevant sind, einschließlich der Betriebseinrichtung, Waren, Vorräte, Schäden durch Feuer, Wasser, Einbruchdiebstahl, Vandalismus und Betriebsunterbrechung.

  • ✓ Betriebsunterbrechungsversicherung:

    Diese Versicherung bietet finanzielle Unterstützung, wenn die Praxis aufgrund von unvorhergesehenen Umständen wie Feuer oder Naturkatastrophen vorübergehend geschlossen werden muss.

  • ✓ Elektronikversicherung:

    Bietet elektronische Geräte, Computer und medizinische Ausrüstung eine Versicherung, sollten Schäden durch Feuer, Wasser etc. auftreten.

  • ✓ Rechtsschutzversicherung:

    Eine Rechtsschutzversicherung kann helfen, rechtliche Kosten zu decken, die im Zusammenhang mit der Praxisführung entstehen könnten, wie Vertragsstreitigkeiten oder rechtliche Auseinandersetzungen.

  • ✓ Selbstständigenvorsorge (SVS):

    Selbstständige in Österreich müssen Beiträge zur Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) leisten, die die Pensionsversicherung und andere soziale Leistungen abdecken.

  • ✓ Kammerumlage und Sonderklassebeitrag:

    Ärzte müssen möglicherweise Beiträge an die Ärztekammer leisten, um die Interessen der Ärzteschaft zu unterstützen. Ein Sonderklassebeitrag kann ebenfalls erforderlich sein, wenn Sie Leistungen im Rahmen der Sonderklasse anbieten.

 

Es ist ratsam, sich individuell beraten zu lassen, da die genauen Anforderungen je nach Fachgebiet, Praxisgröße und anderen Faktoren variieren können. Eine Kontaktaufnahme mit den entsprechenden Versicherungsgesellschaften und den zuständigen Behörden in Österreich ist empfehlenswert, um alle erforderlichen Versicherungen zu klären.

 

Was sollte bei der Praxiseinrichtung und IT-Integration beachtet werden?

Planen Sie Ihre Praxisräume achtsam. Berücksichtigen Sie sowohl Ihren Bedarf als auch gesetzliche Vorgaben wie den barrierefreien Zugang. Besondere Aufmerksamkeit sollte ebenso dem Datenschutz und dem Patientenkomfort gewidmet werden.

Das heißt, dass es eine klare Trennung von Wartebereichen, Empfang und Behandlungsräumen geben sollte, um die Vertraulichkeit von Patientendaten zu gewährleisten. Parallel dazu sollten Datenschutzmaßnahmen implementiert werden, darunter eine sichere IT-Infrastruktur mit passwortgeschütztem Zugang und klaren Zugriffsrechten.

Zusätzlich ist es wichtig sicherzustellen, dass das Praxispersonal über die Nutzung der Praxissoftware informiert ist und Datenschutzrichtlinien einhält. Schulungen können dazu beitragen, effiziente Arbeitsabläufe zu gewährleisten und das Bewusstsein für Datenschutz und Datensicherheit zu schärfen.

Eine kontinuierliche Wartung der IT-Infrastruktur durch spezialisierte Fachkräfte sowie regelmäßige Software-Updates sind notwendig, um Risiken von Ausfällen oder Cyberangriffen zu minimieren.

Die Nutzung von IT-Systemen und die Verarbeitung von Patientendaten sollten den gesetzlichen Vorschriften und ethischen Standards entsprechen. Daher ist eine regelmäßige Aktualisierung des Wissens über Datenschutzgesetze erforderlich.

Bereiten Sie sich immer auch auf einen Worst Case vor und erstellen Sie einen umfassenden Notfallplan, um auf IT-Ausfälle oder Datenverlust vorbereitet zu sein.

 

Wie rekrutiert man Praxispersonal?

Nach der Planung der Praxisräume sollten Sie beginnen Ihr Praxispersonal gezielt zu rekrutieren. Um hochqualifiziertes Personal für die Bereiche Empfang, Assistenz und Verwaltung zu bekommen, empfiehlt es sich, klare Stellenanzeigen gezielt in den sozialen Medien zu posten.

Parallel dazu bietet der Einsatz von Google Ads, Facebook Ads und Instagram Ads eine effektive Möglichkeit, schnell Ergebnisse zu erzielen. Ein besonders vielversprechender Ansatz ist die Integration einer One-Click-Bewerbungsmöglichkeit, um den Bewerbungsprozess zu vereinfachen und sicherzustellen, dass qualifizierte BewerberInnen sich schnell und unkompliziert bei Ihnen bewerben können.

Ein umfassendes Schulungsprogramm, das medizinische Abläufe, administrative Aufgaben und Datenschutzrichtlinien abdeckt, kann dazu beitragen, dass Ihr Team gut vorbereitet ist. Darüber hinaus sollten Sie die Bedeutung von Teamarbeit betonen und regelmäßige Team-Building-Aktivitäten organisieren.

Durch offene Kommunikation, regelmäßige Feedback-Mechanismen und wettbewerbsfähige Gehälter schaffen Sie eine positive Arbeitsumgebung und fördern die Zufriedenheit Ihres Teams.

 

 

 

Welche Kooperationen kann man bei der Gründung einer Arztpraxis eingehen?

Bereits während Ihrer Gründungphase könnten Sie sich überlegen, welche Kooperationen Ihnen nützlich sein können:

 

  • ✓ Labore
  • Praxismarketing-Agentur
  • ✓ Apotheken
  • ✓ Physiotherapeuten und Ergotherapeuten
  • ✓ Krankenhäuser und Spezialisten
  • ✓ Gesundheitsversicherungen
  • ✓ Seniorenheime und Pflegeeinrichtungen
  • ✓ Ernährungsberater und Diätassistenten
  • ✓ Psychotherapeuten und Psychiater
  • ✓ Medizinische Ausbildungseinrichtungen
  • ✓ Gesundheits-IT-Software-Anbieter
  • ✓ Fitnessstudios und Sportvereine

 

Marketingstrategie gehört zur Praxisgründung in Österreich dazu

Auch eine Arztpraxis benötigt eine kluge Marketingstrategie, um neue PatientInnen zu gewinnen. Dabei sollte die Mischung zwischen Online-Präsenz und Netzwerkaufbau stimmen.

Zuerst einmal ist es wichtig, Ihre Zielgruppe genau zu kennen. Wer sind die Menschen, die potenziell Ihre Patienten sein könnten und was bewegt sie? Definieren Sie klar, was Ihre Praxis einzigartig macht, und betonen Sie dieses Alleinstellungsmerkmal.

Die Online-Präsenz sollte nicht unterschätzt werden. Eine leicht verständliche, informative Website, die in Suchmaschinen gut auffindbar ist und eine aktive Präsenz in sozialen Medien (Instagram oder Facebook) sind unabdingbar. Hochwertiger Content in Form von Blogs, Videos oder Infografiken kann die Bindung zu Ihren PatientInnen stärken.

Arztbewertungen und Erfahrungsberichte von zufriedenen PatientInnen sind für Ihre Praxis wie Leuchtreklame. Der Aufbau von Netzwerken ist nicht zu vernachlässigen. Kontakte zu anderen Gesundheitsdienstleistern, lokalen Organisationen und Gruppen in der Gemeinschaft können zu wertvollen Empfehlungen führen.

Veranstaltungen, Webinare oder Workshops bieten Plattformen, um Ihr Fachwissen zu präsentieren und Beziehungen aufzubauen. Kooperationen mit anderen Praxen oder Unternehmen eröffnen weitere Möglichkeiten. Eine kluge Marketingstrategie ist nicht in Stein gemeißelt. Regelmäßige Überwachung und Anpassung basierend auf Analysen sind der Schlüssel zum Erfolg.

 

Wie implementiert man nach der erfolgreich gegründeten Praxis das Qualitätsmanagement?

Qualitätsmanagement bildet das Fundament für eine erstklassige Patientenversorgung und hält Ihr Team stets auf dem aktuellen Stand der medizinischen Entwicklungen.

Beginnen Sie mit einer gründlichen Analyse des Schulungsbedarfs, um maßgeschneiderte Fortbildungspläne zu erstellen. Diese Schulungen sollen zum einen medizinisches Fachwissen vertiefen und zum anderen praxisrelevante Themen wie effektive Patientenkommunikation und Datenschutz abdecken.

Parallel dazu sollten Sie Qualitätsmanagementmaßnahmen in Ihren Praxisalltag integrieren, die den Praxisalltag optimieren. Das Ziel ist, dass sämtliche Abläufe in Ihrer Praxis höchsten Qualitätsstandards genügen. (Qualitätskontrollbogen downloaden)

Ein wesentlicher Aspekt ist auch die Einbeziehung von Patientenfeedback ins Qualitätsmanagement. Die Meinungen und Anregungen der PatientInnen sind wertvolle Indikatoren für die Qualität der Versorgung. Durch diese Perspektive von außen können Schwachstellen identifiziert und Verbesserungen eingeleitet werden.

Die Welt der Medizin unterliegt ständigem Wandel, wer könnte, dass besser wissen als Sie, daher müssen Fortbildungsmaßnahmen und Qualitätsmanagementprozesse flexibel anpassbar sein und bleiben. Die regelmäßige Überprüfung stellt sicher, dass Ihre Praxis auch für zukünftige Entwicklungen gewappnet ist.

 

 

Was sind die Vor- und Nachteile bei der Gründung einer neuen Arztpraxis?

Bei der Entscheidung, als Arzt in Österreich den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen, stellt sich die Frage nach der besten Herangehensweise: Soll man eine neue Praxis gründen oder eine bereits bestehende übernehmen? Hier die Vor- und Nachteile der Praxisgründung.

Vorteile:

  1. Als Praxisinhaber haben Sie die Kontrolle, über sämtliche geschäftlichen Entscheidungen.
  2. Sie können die Praxis nach Ihren eigenen Vorstellungen planen und einrichten.
  3. Die Möglichkeit, Ihre eigene Behandlungsweise und den Umgang mit Patienten autonom zu gestalten.
  4. Freiheit bei der Auswahl des Praxisstandortes entsprechend Ihren Präferenzen.
  5. Sie können ein Team zusammenstellen, das zu Ihrer Arbeitsphilosophie passt.
  6. Die Möglichkeit, Arbeitszeiten nach Bedarf zu gestalten.
  7. Die Freiheit, neue Konzepte und Technologien einzuführen.
  8. Sie sind nicht an bestehende Praxisstrukturen gebunden.
  9. Die Option, sich auf spezifische Fachgebiete zu fokussieren.
  10. Die Gelegenheit, sowohl persönlich als auch beruflich zu wachsen.

 

Nachteile:

  1. Die anfänglichen Kosten für die Praxisgründung können beträchtlich sein.
  2. Die Praxisgründung und die Patientengewinnung erfordert mehr Zeit.
  3. Die Selbstständigkeit birgt das potenzielle Risiko höherer finanzieller Belastungen.
  4. Mehr Zeit muss für administrative Aufgaben investiert werden.
  5. Der Aufbau eines eigenen Patientenstamms ist notwendig.
  6. Der Erfolg hängt stark von unternehmerischem Geschick und Fähigkeiten ab.
  7. In den ersten Jahren kann es zu Einnahmeunsicherheiten kommen.
  8. Selbstständige Ärzte müssen oft verschiedene Rollen gleichzeitig ausüben.
  9. Langfristige Kosten für die Praxiserhaltung und -modernisierung müssen berücksichtigt werden.

 

Was kann die Gründung einer neuen Arztpraxis kosten?

Die Kosten für die Gründung einer Arztpraxis variieren erheblich und sind abhängig von Faktoren wie dem Standort und der Fachrichtung. In Großstädten im Zentrum sind die Mieten oft höher im Vergleich zum ländlichen Raum.

Zudem spielen die Anforderungen der jeweiligen Fachrichtung eine entscheidende Rolle – beispielsweise benötigen manche Spezialisten teurere Geräte im Vergleich zu einem Hausarzt. Die durchschnittlichen Kosten für eine Einzelpraxis liegen zwischen 75.000 und 104.000 €.

Wichtig ist, sowohl die einmaligen Anschaffungskosten als auch die laufenden Fixkosten genau zu kennen. Leider existiert allerdings keine allgemeine Richtlinie für Kaufpreise oder laufende Kosten. Die Finanzierung einer eigenen Praxis erfordert in vielen Fällen die Aufnahme eines Kredits, da eine Praxisgründung mit erheblichen finanziellen Aufwendungen verbunden ist.

Eine sorgfältige Kostenschätzung sowie professionelle Beratung sind unerlässlich, um sicherzustellen, dass sämtliche finanziellen Aspekte angemessen berücksichtigt werden.

 

So können WIR Sie bei der Praxisgründung unterstützen:

Wir als Praxismarketing-Agentur verfügen über das nötige Know-how, um Ihnen den Weg zu ebnen und Ihre Praxis von Anfang an online erfolgreich zu positionieren.

Maßgeschneiderte Marketingstrategie: Wir entwickeln eine individuelle Marketingstrategie, die genau zu Ihrer Praxis passt. Von der Erstellung ansprechender Social Media Kampagnen bis zur gezielten Schaltung von Google Ads – wir maximieren Ihre Sichtbarkeit.

Online-Präsenz optimieren: Mit einer professionell gestalteten und SEO-optimierten Praxiswebsite stellen wir sicher, dass potenzielle PatientInnen Ihre Praxis online leicht finden und von Ihren Leistungen erfahren.

Patientenbindung fördern: Durch informativen und ansprechenden Social Media Content stärken wir die Kommunikation und die Bindung mit und zu Ihren PatientInnen und fördern das Vertrauen in Ihre medizinische Expertise.

Skalierbare Strategien: Unsere Strategien sind skalierbar, sodass Sie mit dem Wachstum Ihrer Praxis Schritt halten können. Ob Praxisneugründung oder Erweiterung, wir passen unsere Maßnahmen an Ihre Bedürfnisse an.

Kommunikation auf Augenhöhe: Bei uns stehen Sie im Mittelpunkt. Ihre Vision ist unser Antrieb.

Lassen Sie uns gemeinsam den Grundstein für den Onlineerfolg Ihrer Praxis legen.

Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung und starten Sie mit uns als Partner voll durch!

 

 

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