Ihr Terminkalender ist nicht ganz so voll, wie er sein könnte? Oft liegt es daran, dass man online einfach nicht auffindbar ist. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie das Ă€ndern können. Mit bezahlten und kostenlosen Strategien, die wirken. Ob mit Google Ads, einem Google Business-Profil, mit Social Media oder einer Praxiswebsite â wir erklĂ€ren, wie modernes Marketing fĂŒr Ărzte heute wirklich funktioniert.
Warum ist Praxismarketing wichtig?
Sie sind eine KoryphĂ€e auf ihrem Fachgebiet, verfĂŒgen ĂŒber immense Erfahrung und FingerspitzengefĂŒhl? Das ist groĂartig!
Aber wissen das auch potenzielle Patient:innen, die online nach einem Arzt oder Ărztin suchen?
Wenn Sie mehr Patient:innen gewinnen möchten, mĂŒssen Sie ONLINE sichtbar sein. Denn heute wird gegoogelt, kritisch und mit hohen Erwartungen.
Wer sich eine top Position in den Suchergebnissen (SERP) sichern will, der bekommt durch Praxismarketing gleich mehrere Möglichkeiten, um Suchende im Netz auf sich aufmerksam zu machen, Vertrauen aufzubauen und von sich zu ĂŒberzeugen.
Welche Marketing-Strategien eignen sich am besten fĂŒr Arztpraxen?
Local SEO und Google Business Profile
Viele Patient:innen suchen heute sehr konkret nach einer Behandlung in ihrer Region â zum Beispiel nach Begriffen wie „Haartransplantation Frankfurt„, Zahnarzt Wienâ oder âDermatologe MĂŒnchenâ.
Eine suchmaschinenoptimierte Praxiswebsite sorgt dafĂŒr, dass Ihre Praxis genau bei solchen Suchanfragen sichtbar wird.
Mit lokaler Suchmaschinenoptimierung, einem gut gepflegten Google Business-Profil und Bewertungen zwischen 4,6 und 5, könnten Sie bei so einer Anfrage der Konkurrenz haushoch ĂŒberlegen sein. (Diese Strategien sind kostenlos.)
Suchmaschinenoptimierte Praxiswebsite und Content-Marketing
In der Patient Journey nimmt Ihre Praxiswebsite eine wichtige Rolle ein. Sie soll potenzielle Patient:innen informieren, deren Fragen beantworten und eine möglichst unkomplizierte und schnelle Möglichkeit zur Terminvereinbarung bieten.
Wichtige Checkpoints fĂŒr Ihre Praxiswebsite sind: Mobilfreundlichkeit, Suchmaschinenoptimierung, ErklĂ€rvideos, FAQâs, Blog.
Social Media
Am Ende entscheiden sich potenzielle Patient:innen nicht wegen Fakten fĂŒr Sie, sondern weil Sie sympathisch sind und sie Ihnen vertrauen. Geben Sie echte Einblicke in den Praxisalltag. ErklĂ€ren Sie, was passiert, beantworten Sie Fragen leicht verstĂ€ndlich und authentisch.
ErzĂ€hlen Sie Geschichten von Patient:innen oder lassen Sie sie ihre Geschichte selbst erzĂ€hlen. (WICHTIG: DATENSCHUTZ immer berĂŒcksichtigen, nie ohne Zustimmung.)
Reputationsmarketing
Bevor Patient:innen sich fĂŒr einen Arzt oder Ărztin entscheiden, wird online Research betrieben. 90 % potenzieller Patient:innen lesen sich Ihre Bewertungen durch. Man kann ohne Ăbertreibung sagen, dass sie im Auswahlprozess âdas Körnchen auf der Waageâ sind.
Werbeanzeigen â Google Ads & Meta Ads
Im Marketing fĂŒr Ărzte gibt es kaum ein wirksameres Tool, um neue Patient:innen auf sich aufmerksam zu machen und fĂŒr sich zu gewinnen.
Viele Patient:innen suchen bei Google sehr konkret nach einer Behandlung in ihrer Region â zum Beispiel nach Begriffen wie „Haartransplantation Frankfurt.“ Mit Google Ads können Sie genau bei solchen Suchanfragen mit Ihrer Praxis sichtbar werden.
Der groĂe Vorteil von Google Ads und Co. ist, dass sie sofort einsatzbereit sind und im Idealfall auch sofort Ergebnisse liefern. Mit der richtigen Strategie, regelmĂ€Ăiger Optimierung können Sie Ihre Anzeige immer weiter verbessern, Ihre Terminkalender fortlaufend fĂŒllen und sogar Geld sparen.
DĂŒrfen Ărzte ĂŒberhaupt Werbung machen?
Ja, Ărzte dĂŒrfen Werbung machen, mĂŒssen sich dabei allerdings an das Werbegesetz fĂŒr Ărzte und das Heilmittelwerbegesetz halten, in dem beispielsweise festgehalten ist, dass die Werbung nicht irrefĂŒhrend oder marktschreierisch sein darf.
Was ist im Marketing fĂŒr Ărzte erlaubt?
â Sachliche Informationen ĂŒber Ihre Praxis, Ihr Team, Ihre Leistungen und Behandlungen.
â Fotos und Videos, die Einblicke in Ihren Praxisalltag liefern.
â Schwerpunkte erklĂ€ren und darstellen.
â Inhalte exakt fĂŒr die Zielgruppe: FAQs, Hinweise, Tipps etc.
â Das Ganze publizieren ĂŒber Social Media, Google Ads, Meta Ads, Praxiswebsite.
Und das ALLERWICHTIGSTE: Bleiben Sie sie selbst. Lesen Sie keine Videoskripte ab. Sprechen Sie so, als wĂŒrden Sie mit einem Patienten oder einer Patientin sprechen.
Und vergessen Sie niemals: Humor bedeutet keinen Kompetenzverlust. Im Gegenteil!
Können Sie Ihrer Audience durch Ihre authentische und sympathisch Art ein LÀcheln entlocken, ist Ihnen eine Terminbuchung so gut wie sicher.
Wie kann ich mit kleinem Budget Marketing fĂŒr Ărzte betreiben?
Kostenloses Marketing fĂŒr Ărzte:
- Pflegen Sie Ihre Praxiswebsite
Stellen Sie sicher, dass potenzielle Patient: innen hier finden, was sie suchen. (Spoiler â es geht nicht um Ihre VITA) - Google Businessprofil
Eines der meistunterschĂ€tzte Marketing Tools fĂŒr Ărzte. Hier mehr. - Social Media
Veröffentlichen Sie BeitrÀge, um Vertrauen und eine Community aufzubauen. - Motivieren Sie Ihre Patient:innen aktiv dazu, Empfehlungen abzugeben. Tipps dazu hier.
- Wenn Sie auch etwas von Suchmaschinenoptimierung verstehen, können Sie Ihre Zielgruppe mit informativen und spannenden Blogartikeln erreichen.
Bezahltes Marketing fĂŒr Ărzte
Wenn Sie ein kleines Budget in die Hand nehmen möchten und es in Meta oder Google Ads investieren, können Sie Ihre Reichweite noch einmal steigern.
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Was sind die hÀufigsten Fehler, die Arztpraxen im Marketing machen?
TatsÀchlich gibt es hier einige, die wir immer wieder sehen. Hier die Top 5:
- Keine Zielgruppe definieren
- Zu lange BeitrÀge, unverstÀndlicher Fachjargon
- UnregelmĂ€Ăige Posts
- Verzicht auf ein Google Business Profil und Bewertungen
- Planloses investieren in Ads, kein Tracking
- Mehr dazu hier.
Kann ich meine Patientenbindung durch Marketing fĂŒr Ărzte verbessern?
Patientenbindung findet immer auf mehrere Ebenen ab. Neben der menschlichen direkt in Ihrer Praxis spielt auch die digitale eine wichtige Rolle.
Um die Patientenbindung zu stÀrken, sollte sich eine Arztpraxis nicht nur als Behandlungsort, sondern als verlÀsslicher Begleiter durch alle Lebensphasen sehen.
Da die StĂ€rkung der Patientenbindung ein wichtiges und umfangreiches Thema im Marketing fĂŒr Ărzt:innen ist, haben wir unsere Erkenntnisse aus ĂŒber 10 Jahren Praxismarketing sowie die neuesten Trends der globalen MarktfĂŒhrer in einem kompakten Whitepaper fĂŒr Sie aufbereitet.
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Negatives Patientenfeedback â Was tun?
Geben Patient:innen positives Feedback auf Arztbewertungsportalen ab, können diese fĂŒr Ihr Praxismarketing genutzt werden. Positive Erfahrungen von anderen Patient:innen können am Schluss oft den Ausschlag geben.
Das Gleiche gilt jedoch auch fĂŒr negatives Patientenfeedback. Negatives Feedback ist immer eine Herausforderung, aber auch ein wertvolles Gegenmittel fĂŒr Betriebsblindheit. Sehen Sie es als Chance, Ihre PraxisablĂ€ufe zu optimieren.
Zudem sollten Sie immer angemessen auf negatives Feedback reagieren. Dazu sollten Sie allerdings etwas wissen:
Sie haben nun zwei Möglichkeiten: Sie können den Patienten oder die Patientin auf anderem Weg (E-Mail, Telefon etc.) kontaktieren und das GesprÀch suchen.
Bleiben Sie, auch wenn Ihre Antwort jetzt nicht mehr öffentlich sichtbar ist, professionell, freundlich und bieten Sie, wenn möglich, eine Lösung an.
Oder: Sie reagieren online auf das negative Feedback und können durch Ihre professionelle, sachliche und souverĂ€ne Reaktion andere Patient:innen von sich ĂŒberzeugen, vergeben aber so die Chance, eine Bewertung, die gegen Richtlinien verstöĂt, löschen zu lassen.
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